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Super Foods – super gesund oder super teuer?

Sie erobern den Lebensmittelmarkt in Windeseile und machen vor nichts Halt. Super Foods werden wie kaum keine anderen Lebensmittel propagiert und in höchsten Tönen gelobt. Es gibt keine Krankheit, kein gesundheitliches Problem, dass man mit Super Foods nicht lösen könnte. Selbst in kleinen Mengen sollen die Beeren, Kerne und Früchte die Gesundheit fördern und Fit machen für den modernen Lifestyle. So weit die Versprechen. Die Realität sieht hingegen anders aus. Im Folgenden nun einige Beispiele für leere Versprechungen und wie es anders geht.

Super wirkungslos

Je höher die Super Foods gepriesen werden, desto wirkungsloser sind sie in der Regel. Ihre Wirkung besteht vor allem im Marketing und ihrer exotischen Herkunft. Der Preis rechtfertigt die Wirkung in der Regel nicht. Der Placeboeffekt spielt bei diesen Produkten eine ebenso wichtige Rolle. Goji-Beeren sind ein gutes Beispiel für leere Versprechen. Die angeblichen Vitamin-C-Bomben können es im Vergleich gerade einmal mit dem hier heimischen Grünkohl aufnehmen. Rote Paprika kann bereits dreimal so viel Vitamin C auf 100 Gramm vorweisen. Sanddorn und Hagebutte sind da schon in einer anderen Galaxie. Im Vergleich mit der Paprika ist die Goji-Beere sogar ziemlich ungesund, denn mit dem sehr hohen Zuckergehalt geht auch der sehr hohe Kaloriengehalt einher.

Das als Wundermittel gepriesene Kokosöl ist laut einer deutschen Professorin sogar das „reine Gift“. Ganz so drastisch sehen es viele Gesundheitsexperten allerdings nicht. Kokosöl ist in etwa so gesund, wie Butter oder Schmalz. Das Öl aus der Kokosnuss ist voller langkettiger gesättigter Fettsäuren, die bekanntlich nicht sehr gesundheitsfördernd sind. Der hohe Vitamin-E-Gehalt rechtfertigt ebenfalls nicht die lobenden Töne für das Kokosöl. Neben der meist doch nicht so berauschenden Wirkung vieler „Super Foods“ gibt es noch den klimaschädlichen Aspekt. Denn viele der auserkorenen Lebensmittel kommen von weit her und müssen mit Schiff oder Flugzeug zu uns gebracht werden, während vor unserer eigenen Haustür reichlich echte Super Foods wachsen.

 

 

Echte Superfoods

Aus der Natur kommt aber auch reichlich wirksames. Besonders die Hanfpflanze ist wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerutscht. Das enthaltene CBD, Cannabidiol, gilt als potentieller Ersatz für Entzündungshemmer und Schmerzmittel auf natürlicher Basis. Bereits heute kann man einige Produkte mit CBD kaufen, ob als Speiseöl, Körperpflegeprodukte oder Medizin. Mehr zu CBD und Körperpflegeprodukten erfahren Sie hier. Weitaus bekannter sind Super Foods, wie Aronia, Hagebutte und Ingwer. Hagebutte zum Beispiel enthält enorme Mengen an Vitamin C und eignet sich besonders gut, um den täglichen Bedarf an Vitamin C abzudecken.

Grundsätzlich aber benötigen wir aber keine Super Foods, um gesund durchs Leben zu kommen. Eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse, Obst, Fisch, pflanzlichen Ölen und Nüssen liefert alle für den Menschen wichtigen Nährstoffe. Einen Bedarf für Nahrungsergänzungsmittel und Super Foods haben nur Menschen mit einem akuten Mangel oder Patienten nach einer Operation oder längerer Krankheit. Klar, jeder kann Super Foods ergänzend zu sich nehmen, ob man dadurch aber gesünder wird, sei dahingestellt.

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